Beim letzten Mal ging es darum, mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Heute erfährst du, was du streichen solltest: Light-Produkte. Denn was als so gesund und „leicht” verkauft wird, ist oftmals genau das Gegenteil.

Mittlerweile gibt es nahezu alle Lebensmittel in einer „Light”- oder “Balance”-Version. Laut Hersteller enthalten diese weniger Kalorien, helfen beim Abnehmen, machen schlank. Für den Käufer scheint der Vorteil eindeutig: Nehme ich weniger Fett zu mir, komme ich schneller zu meiner Traumfigur. Das Resultat ist oft ein anderes. Das Gewicht steigt eher als dass es sinkt. Warum? Die Konsumenten erliegen dem Irrglauben, deutlich mehr essen zu können als vorher, weil das Produkt weniger Kalorien enthält.

Das Problem: Die Kalorienfalle

Dieser Trugschluss hält sich bis heute. Ja, Light-Produkte enthalten weniger Fett. Aber das ist nicht unbedingt gut. Denn der Magen lässt sich nicht so einfach überlisten. Durch das fehlende Fett tritt das Sättigungsgefühl deutlich später ein. Der Hunger bleibt bestehen. In der Regel isst man insgesamt mehr – und nimmt daher mit der Light-Variante sogar mehr Kalorien zu sich. Ein weiterer Nachteil: Das fehlende Fett wird oftmals durch künstliche Geschmacksverstärker, Zucker und Wasser ersetzt. So verliert das Produkt zahlreiche wichtige Nährstoffe.